In diesem Reisetagebuch sind alle Reisen mit unserer Truckä beschrieben. Reisen mit Bianca und Patrick gemeinsam, oder jeweils alleine und zusammen mit anderen, guten Freunden. Meistens ist auch Tosca dabei. Truckä heisst unser Wohnmobil, bestehend aus dem Pickup D-Max von Isuzu mit der Wohnkabine Husky 240 LB von Bimobil.
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Montag, 3. Juli 2017
2017 07 02 Gravelines - Idstein
Pünktlich um 6.30 Uhr begann dasTriathlon - Spektakel mit Lautsprecheransage. Gottseidank wussten wir Bescheid, sonst wären wir wohl aus dem Bett gefallen.

Bevor wir von lauter Sportfans umzingelt wurden, machten wir uns auf die Heimreise. Regen und viele andere Autofahrer begleiteten uns bis Idstein, 50 km vor Frankfurt. Dank eines aufmerksamen älteren Herrn konnten wir unseren Parkplatz beim Friedhof gegen einen richtigen Womo-Stellplatz eintauschen.

Zu Fuss erkundeten wir das herzige Städtchen und liessen unsere Ferien in einem indischen Restaurant ausklingen.



Es war super und Christa hat mich zum Dank eingeladen. Sie war froh, das Grauen von St. Agnes heil überstanden zu haben. Kleiner Scherz, musste sein:)).

Gefahrene Kilometer 531, sehr viel Regen
Bevor wir von lauter Sportfans umzingelt wurden, machten wir uns auf die Heimreise. Regen und viele andere Autofahrer begleiteten uns bis Idstein, 50 km vor Frankfurt. Dank eines aufmerksamen älteren Herrn konnten wir unseren Parkplatz beim Friedhof gegen einen richtigen Womo-Stellplatz eintauschen.
Zu Fuss erkundeten wir das herzige Städtchen und liessen unsere Ferien in einem indischen Restaurant ausklingen.
Es war super und Christa hat mich zum Dank eingeladen. Sie war froh, das Grauen von St. Agnes heil überstanden zu haben. Kleiner Scherz, musste sein:)).
Gefahrene Kilometer 531, sehr viel Regen
Sonntag, 2. Juli 2017
2017 07 01 Brighton - Dover - Calais - Gravelines
Unsere Nacht war ungestört und wir haben mal wieder gut geschlafen. Unser Campingplatz war mit einem Servicepoint ausgestattet, d.h. mit eigenem Wasseranschluss und Abfluss.

Nachdem alles erledigt war, sind wir die Küstenstrasse von Brighton via Hastings nach Dover gefahren. Eigentlich hätten wir uns gern noch einige Zeit in Hastings aufgehalten, aber die Parkplatzsuche war wieder mal etwas schwierig. Irgendwann haben wir es dann aufgegeben und sind weitergefahren. Am Fährhafen konnten wir gleich einchecken, nachdem ich eine kleine Ehrenrunde gedreht hatte. Ich finde die Zubringer zum Schiff dermassen unübersichtlich, es graut mir jedes Mal davor und prompt habe ich den Eingang verpasst. Nach der Fähre haben wir in Gravelines kurz hinter Calais einen Platz zum Schlafen gefunden. Ein Sportpark, wo morgen früh um 6.30 Uhr ein Triathlon startet. Wir dachten erst, es sei ein normaler Wohnmobil-Stellplatz, aber es sind wohl alles Zuschauer, die hier übernachten um den Event morgen anzuschauen. Mal sehen, wie gut wir hier wegkommen.

Gefahrene Kilometer 157, Temperatur 20 - 22 Grad, bedeckt
Nachdem alles erledigt war, sind wir die Küstenstrasse von Brighton via Hastings nach Dover gefahren. Eigentlich hätten wir uns gern noch einige Zeit in Hastings aufgehalten, aber die Parkplatzsuche war wieder mal etwas schwierig. Irgendwann haben wir es dann aufgegeben und sind weitergefahren. Am Fährhafen konnten wir gleich einchecken, nachdem ich eine kleine Ehrenrunde gedreht hatte. Ich finde die Zubringer zum Schiff dermassen unübersichtlich, es graut mir jedes Mal davor und prompt habe ich den Eingang verpasst. Nach der Fähre haben wir in Gravelines kurz hinter Calais einen Platz zum Schlafen gefunden. Ein Sportpark, wo morgen früh um 6.30 Uhr ein Triathlon startet. Wir dachten erst, es sei ein normaler Wohnmobil-Stellplatz, aber es sind wohl alles Zuschauer, die hier übernachten um den Event morgen anzuschauen. Mal sehen, wie gut wir hier wegkommen.
Gefahrene Kilometer 157, Temperatur 20 - 22 Grad, bedeckt
Samstag, 1. Juli 2017
2017 06 30 Hampton - Brighton
Auch diese Nacht war ziemlich unruhig. Im Unterbewusstsein hörten wir jede Stunde die Kirchturmuhr und um 6 Uhr kam der Müllwagen. Naja, wir wollten sowieso früh aufstehen, um noch einen Parkplatz am Hampton Court zu bekommen und unter den ersten Besuchern zu sein. Das war auch gut so, denn es ist ein riesiges Schloss mit vielen Räumen und der Rundgang war nicht immer ganz logisch. Der Tudorpalast ist mit der Geschichte von Henry VIII und seinen 6 Ehefrauen verbunden, später dann wird er auch von William III genutzt. Es wurden viele Gäste beherbergt und es gab ein ausgeklügeltes System einer Toilettenanlage mit Abfluss in die Themse. Jeder Herrscher hat das Schloss nach seinem Geschmack umgestaltet, trotzdem blieb viel von den Vorgängern erhalten. Die Räume sind extrem hoch, überall hängen riesige Wandteppiche und Gemälde an den dunklen Holztäfern. Ausserdem gibt es aufwändige Deckenmalereien. Rund um das Schloss wurden grosse Gärten angelegt, alles exakt geschnitten und bepflanzt. Alles sehr eindrücklich und wir haben uns länger aufgehalten als erwartet. Die schönsten Räume durften wieder mal nicht fotografiert werden, ist aber auch nichts Neues.










Am späten Nachmittag fuhren wir nach Brighton und ergatterten den allerletzten Platz auf dem Campingplatz. Wir müssen uns auf die Heimreise vorbereiten.
Gefahrene Kilometer 87, Temperatur 22- 24 Grad, Wetter schön, teilweise bewölkt
Am späten Nachmittag fuhren wir nach Brighton und ergatterten den allerletzten Platz auf dem Campingplatz. Wir müssen uns auf die Heimreise vorbereiten.
Gefahrene Kilometer 87, Temperatur 22- 24 Grad, Wetter schön, teilweise bewölkt
Freitag, 30. Juni 2017
2017 06 29 South Newton - Salisbury - Mottisfont - Hampton
Anscheinend war es gestern doch ein Glas Bier zuviel. Habe vergessen, Fotos dieser schönen Cathedrale einzustellen, dafür ist ein anderes doppelt. Leider hab ich das nachträgliche Bearbeiten des Blogs nicht wirklich im Griff.






Die Cathedrale wurde in nur 38 Jahren erbaut und die Turmspitze ist übrigens die höchste von ganz Großbritannien (123 Meter hoch).
Ach ja, wir hatten uns gestern Abend wieder ein Pub zum Übernachten rausgesucht. Wir hätten aber etwas kritischer bei der Begutachtung sein sollen, denn die relativ kleine Strasse hat sich als vielbefahrene Durchgangsstrasse mit klapperndem Strassendeckel entpuppt. Ausserdem wurde um Mitternacht auf dem Parkplatz noch ein defektes Auto aufgeladen, was mit viel Lärm verbunden war. Etwas unausgeschlafen verliessen wir dieses lauschige Örtchen und fuhren nochmal nach Salisbury, um das fehlende Highlight anzuschauen, die Magna Carta von 1215. Das Dokument von Salisbury ist die am besten erhaltene der vier Originalschriften, die heute noch existieren und durfte natürlich nicht fotografiert werden. Sie besagt, dass jeder - selbst der König - andere Bürger gerecht behandeln muss und niemand über dem Gesetz steht. Die Originalschriften wurden 2009 in die Liste des UNESCO - Programms 'Memory of the World' aufgenommen. In zierlichen Buchstaben auf gegerbter Tierhaut geschrieben konnten wir dieses Dokument im Chapter House bestaunen. Dieser Raum war natürlich auch ein Schmuckstück, aber schwierig im Ganzen zu fotografieren.



Als nächstes schauten wir uns noch die Stadt an. Beim Fotografieren eines kleinen Hauses wurden wir von einer Dame aufgefordert, hineinzugehen. Es sei ein Kino und jetzt offen. Wirklich toll, wie aufmerksam die Menschen in England sind. Sehr alt und total verwinkelt präsentierte sich dieses Gebäude. Die Halle ist aus dem Jahr 1470 und wurde nach dem Wollhändler John Halle benannt, der viele Jahre Major von Salisbury war.






Weiter ging es in die Fußgängerzone, auch
dort gab es schöne Häuser.


Danach fuhren wir nach Mottisfont Abbey, einem alten Landsitz mit schönem Park und riesigen Bäumen.



Zum Abschluss des Tages sind wir noch nach Hampton Court gedüst und haben schon wieder einen Pub zum Übernachten gefunden. Ganz nahe am Hampton Court Palace, daß muss uns mal einer nachmachen.

Gutes Essen, leichte Getränke und stündliches Glockengebimmel.....mal sehen, ob wir heute Nacht besser schlafen können. Der Pub heisst genauso wie der in South Newton...... 'Bell Inn', hoffentlich ist nur der Name gleich.
Gefahrene Kilometer 158, Temperatur 18 - 20 Grad, bedeckt und trocken.
Die Cathedrale wurde in nur 38 Jahren erbaut und die Turmspitze ist übrigens die höchste von ganz Großbritannien (123 Meter hoch).
Ach ja, wir hatten uns gestern Abend wieder ein Pub zum Übernachten rausgesucht. Wir hätten aber etwas kritischer bei der Begutachtung sein sollen, denn die relativ kleine Strasse hat sich als vielbefahrene Durchgangsstrasse mit klapperndem Strassendeckel entpuppt. Ausserdem wurde um Mitternacht auf dem Parkplatz noch ein defektes Auto aufgeladen, was mit viel Lärm verbunden war. Etwas unausgeschlafen verliessen wir dieses lauschige Örtchen und fuhren nochmal nach Salisbury, um das fehlende Highlight anzuschauen, die Magna Carta von 1215. Das Dokument von Salisbury ist die am besten erhaltene der vier Originalschriften, die heute noch existieren und durfte natürlich nicht fotografiert werden. Sie besagt, dass jeder - selbst der König - andere Bürger gerecht behandeln muss und niemand über dem Gesetz steht. Die Originalschriften wurden 2009 in die Liste des UNESCO - Programms 'Memory of the World' aufgenommen. In zierlichen Buchstaben auf gegerbter Tierhaut geschrieben konnten wir dieses Dokument im Chapter House bestaunen. Dieser Raum war natürlich auch ein Schmuckstück, aber schwierig im Ganzen zu fotografieren.
Als nächstes schauten wir uns noch die Stadt an. Beim Fotografieren eines kleinen Hauses wurden wir von einer Dame aufgefordert, hineinzugehen. Es sei ein Kino und jetzt offen. Wirklich toll, wie aufmerksam die Menschen in England sind. Sehr alt und total verwinkelt präsentierte sich dieses Gebäude. Die Halle ist aus dem Jahr 1470 und wurde nach dem Wollhändler John Halle benannt, der viele Jahre Major von Salisbury war.
Weiter ging es in die Fußgängerzone, auch
dort gab es schöne Häuser.
Danach fuhren wir nach Mottisfont Abbey, einem alten Landsitz mit schönem Park und riesigen Bäumen.
Zum Abschluss des Tages sind wir noch nach Hampton Court gedüst und haben schon wieder einen Pub zum Übernachten gefunden. Ganz nahe am Hampton Court Palace, daß muss uns mal einer nachmachen.
Gutes Essen, leichte Getränke und stündliches Glockengebimmel.....mal sehen, ob wir heute Nacht besser schlafen können. Der Pub heisst genauso wie der in South Newton...... 'Bell Inn', hoffentlich ist nur der Name gleich.
Gefahrene Kilometer 158, Temperatur 18 - 20 Grad, bedeckt und trocken.
Mittwoch, 28. Juni 2017
2017 06 28 Moreton - Salisbury - South Newton
Ganz gemütlich haben wir heute unseren Tag begonnen.....ausschlafen, duschen, frühstücken und zusammenräumen. Dieses Mal war ein älterer Herr sehr an der Truckä interessiert. Als Gegenleistung bekamen wir den Tipp, in Moreton Village die Kirche anzusehen. Unbedingt sehenswert, wenn wir gern Kirchen anschauen. LOL. Dort sei Lawrence von Arabien beerdigt worden. Also nix wie hin. Das Besondere waren die Fenster, sehr ungewöhnlich für eine Kirche. Nachdem im 2. Weltkrieg viel zerstört war, hatte man bein Wiederaufbau geschliffenes Glas mit verschiedenen Motiven verwendet.


Nachdem wir auch das Grab gefunden hatten, ging es weiter nach Salisbury. Und vor dieser Cathedrale steht man wirklich ehrfürchtig da. Zuerst tranken wir einen Kaffee im Kreuzgang, um uns dann die Kirche von innen anzusehen. Weit kamen wir nicht, denn glücklicherweise konnten wir noch 2 Plätze für die letzte Führung in den Kirchenturm ergattern. Allein darf man nicht hoch, weil zu gefährlich. Ich habe ja schon viele Türme besichtigt und bin schwindelfrei, aber heute war es mir doch etwas mulmig zumute. Schmale Wendeltreppen aus Stein und Holz, Böden die bei jedem Schritt etwas nachgaben und der ultimative Blick nach unten. Wir hörten die Glocken und die Uhr. Wir sahen die Dachstühle, die Kreuzgewölbe von oben und die Kirchenfenster aus kürzester Distanz, echt beeindruckend.








Die ganze Führung dauerte fast 2 Stunden, leider haben wir nicht viel verstanden, weil der gute Herr ein bisschen genuschelt hat. Aber toll war es! Wieder unten mussten wir feststellen, dass die Kirche und weitere Besonderheiten bereits geschlossen hatten. Das kommt davon, wenn man morgens rumtrödelt. Nun haben wir unser Programm geringfügig geändert und werden morgen nochmal herkommen.
Gefahrene Kilometer 80, Temperatur 16 - 20 Grad, häufig Nieselregen und bedeckt.
Nachdem wir auch das Grab gefunden hatten, ging es weiter nach Salisbury. Und vor dieser Cathedrale steht man wirklich ehrfürchtig da. Zuerst tranken wir einen Kaffee im Kreuzgang, um uns dann die Kirche von innen anzusehen. Weit kamen wir nicht, denn glücklicherweise konnten wir noch 2 Plätze für die letzte Führung in den Kirchenturm ergattern. Allein darf man nicht hoch, weil zu gefährlich. Ich habe ja schon viele Türme besichtigt und bin schwindelfrei, aber heute war es mir doch etwas mulmig zumute. Schmale Wendeltreppen aus Stein und Holz, Böden die bei jedem Schritt etwas nachgaben und der ultimative Blick nach unten. Wir hörten die Glocken und die Uhr. Wir sahen die Dachstühle, die Kreuzgewölbe von oben und die Kirchenfenster aus kürzester Distanz, echt beeindruckend.
Die ganze Führung dauerte fast 2 Stunden, leider haben wir nicht viel verstanden, weil der gute Herr ein bisschen genuschelt hat. Aber toll war es! Wieder unten mussten wir feststellen, dass die Kirche und weitere Besonderheiten bereits geschlossen hatten. Das kommt davon, wenn man morgens rumtrödelt. Nun haben wir unser Programm geringfügig geändert und werden morgen nochmal herkommen.
Gefahrene Kilometer 80, Temperatur 16 - 20 Grad, häufig Nieselregen und bedeckt.
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